Bildung von Anfang an, wie geht das?

 

Durch bewusste Erfahrung mit allen Sinnen.

Antonio Alonso Andrade ist ein Kind von spanischen Migranten und weiß wovon er spricht.

In frühester Kindheit gab es für seine Eltern, die aus der diktatorischen Franco Zeit Spaniens nach Deutschland kamen,
um ein besseres Leben zu führen, in Duisburg nur eine notwendige Wichtigkeit: Die Familie zu ernähren.

Integration, wie wir sie heute kennen, war kaum möglich. Zu sehr wurde jede Zeit vielen Arbeiten gewidmet,
um über die Runden zu kommen. So erlernte die Mutter beispielsweise nie die deutsche Sprache.

Als einer der wenigen Ausländer, nach dem Zuzug nach Mühlheim an der Ruhr, gab es für Herrn Alonso als Kind vielerlei gute, aber auch skurrile Erlebnisse.

Beispielsweise gab es Rituale aus einer noch traditionsbewussten Zeit, wie das Herrichten der Kinder von der Mutter für die Schule.

Hierfür bekamen Antonio und sein Bruder ein traditionelles wohlriechendes Kinderparfum in die Haare gestrichen, namens Nenuko.

Die Brüder genossen vor allem den für sie besonderen Moment der Fürsorge und mütterlichen Liebkosung.
In der Schule hieß es dann, sie würden “stinken”.
Nicht gelernt zu haben, wie damit umzugehen ist, war eine nachhaltige Erfahrung.

Mehr Wahlmöglichkeiten zu haben, kann in solchen Momenten sehr hilfreich sein.
Da spielt sowohl der erlernte Wortschatz, als auch mehr Referenzerfahrung zu Gerüchen beispielsweise, eine bedeutende Rolle.
In diesem Fall sowohl für die anderen Kinder als auch für Herrn Alonso.

“Mir wurde dadurch schon früh bewusst, wie wichtig Kommunikation auf allen Ebenen für Beziehungen jeder Art war
und wie wenig mir meine Eltern dabei helfen konnten.”

Nach seiner kaufmännischen Ausbildung zog es ihn schon früh in den Trainerbereich.

Er wollte Wissen vermitteln, um Menschen zu helfen ihre Potenziale voll auszuschöpfen und Hindernisse
und auch insbesondere Scheitern als notwendigen Entwicklungsprozess zu verstehen.
Die Art des Denkens, und damit sowohl die innere wie äußerliche Kommunikation, sind dabei maßgeblich entscheidend,
wie sehr wir im Frieden mit uns und unserer Umwelt und Einflüssen sind oder sein können.

Nach Ausbildungen im Bereich Work-Life-Balance, Agiles Management, Concious Leadership, Neurowissenschaftliche Bildung,
Wingwave-Coach© und als Integrationshelfer für Kinder mit Migrationshintergrund, mit internationalen Gastauftritten als Keynotespeaker….

….wurde Sinnesfigur VAKOG® geboren.
“Eines Nachts in einer schlaflosenNacht kam mir ein blitzartiger Gedanke: Warum gibt es eigentlich keine Figur,
die alle Sinneskanäle repräsentiert. Wo doch die Wahrnehmung zum Erleben und Lernen so wichtig sind?

Ich stand auf und malte eine Figur, beweglich sollte sie sein, neutral und doch liebevoll.

Am nächsten Morgen sah ich, dass meine Frau ebenfalls Nachts wach gewesen war
und die Sinnesfigur VAKOG® noch viel schöner und lebendiger gemacht hatte.”

VAKOG repräsentiert die Sinneskanäle und mit genau diesen Erfahrungen erlebt es seine Welt
und teilt diese mit seiner Freundin der Blume Lila (die bewußt grün ist).
Aufmerksam und liebevoll gehen die Beiden in Dialoge um Dinge die gesehen, gehört, gefühlt, geschnuppert und geschmeckt werden.
Außerdem gibt es da noch, je nach Buchreihe, VAKOGs unterschiedliche Freunde, wie den sogenannten Co-Trainer Teddy,
eine Hummel und eine Raupe, die lustiges und abenteuerliches beitragen.

Als Vorleser gehen Sie ebenfalls mit in das Erleben und entdecken dass,
nur wenn wir den Moment bewusst wieder mit den Sinnen wahrnehmen, können wir ihn auch wirklich genießen.
Und dann sind wir vollkommen im Jetzt.

VAKOG2016

"Meine prägsamsten Erfahrungen und Begegnungen mit Persönlichkeiten?

 

Da gibt es einige, wie beispielsweise der Nobelpreisträger Erik Kandel, der die Bedeutung von Erfahrungen neurowissenschaftlich erklärt:
– Wir sind, was wir erinnern -.
Was soviel bedeutet, wieviel und vor allem was unser eingestellter Filter (Eltern/Familie/Freunde/Schule etc.) uns erinnern lässt.
Das wiederum macht die (Eigen-)Verantwortung bewusst, dass wir selber diesen Filter als Erwachsene,
und mit Hilfe von Erwachsenen auch als Kinder, größer werden lassen können.

Oder die Begegnung mit Chris Gardner, aus dessen Geschichte der Film: Das Streben nach Glück mit Will Smith entstanden ist.
Es ist ihm wichtig zu vermitteln, dass Aufgeben keine Option ist. Scheitern gehört unbedingt zum Erfolg,
dadurch findet maßgeblich unser Entwicklungsprozess statt.
Ein Baby das 10.000 mal hinfällt, sagt ja auch nicht irgendwann: Ach dann ist Stehen und Gehen wohl nichts für mich.

Folgen Sie Ihrer Passion und nicht dem gut meinenden Umfeld.
Wir haben die Wahl mit welchen Gedanken wir uns positiv füllen und fühlen.

Und natürlich Kinder, weil sie unvoreingenommen offen und neugierig sind und bleiben, wenn Sie die richtigen Möglichkeiten bekommen.

Ihr Antonio Alonso Andrade.”